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Produktionscontrolling

"Die Herstellkosten müssen jedes Jahr um 10 % sinken, sonst können wir nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten"; "Wenn wir zu spät liefern, sind wir raus"; "Die Produktivitätssteigerungen sind doch ausgeschöpft und überhaupt können die Asiaten das billiger" …

Verantwortliche aus dem Produktionsumfeld werden diese Forderungen und Statements kennen. Und in der Tat sehen sich Industrieunternehmen einem beschleunigten Wandel von Technologien und Märkten ausgesetzt. Die Frage, wie das optimale Produktionscontrolling zur Steuerungsunterstützung auszusehen hat und was die richtigen Steuerungsgrößen und Methoden sind, ist pauschal nicht zu beantworten. Unternehmen, für die Lieferfähigkeit zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit entscheidend ist (z. B. Commodities), müssen auf Bestände achten, die basierend auf kurzen Durchlaufzeiten möglichst gering ausfallen sollten. Unternehmen mit kundenorientierter Auftragsfertigung hingegen müssen bewerten, wie effizient die vorhandene Produktstruktur ist, d. h., wie schnell sie z. B. in der Lage sind, von einer auftragsneutralen Vorfertigung kundenspezifische Varianten herzustellen. So unterschiedlich die Steuerungsaspekte für das Produktionscontrolling sein können, Ausgangspunkt sind zwei grundlegende Fragen:

  • Was sind die Anforderungen des Marktes (Preise, Flexibilität, Lieferfähigkeit, Qualität etc.)?
  • Welche internen Unternehmensziele werden verfolgt (Produktivität, Innovationsgrad, Lagerbestände etc.)?

Dies bedeutet, dass neben exogenen Entwicklungen wie

  • Komplexitätsanstieg bei Produkten und Prozessen,
  • Kostendruck durch Globalisierung der Produktion und Märkte sowie zunehmende Markttransparenz,
  • kürzere Produktlebenszyklen, zunehmende Innovationsdynamik und Variantenvielfalt,
  • steigende Rohstoffpreise und erschwerte Kapitalbeschaffung sowie
  • steigende Qualitätsanforderungen

auch die übergeordnete Unternehmensstrategie durch die richtige organisatorische Verankerung sowie die gewählten Methoden und Instrumente unterstützt werden sollte.

Zu diesem Zweck ist zwischen strategischem und operativem Produktionscontrolling zu unterscheiden. Neben den klassischen Aufgaben wie Versorgung von Informationen über den Leistungserstellungsprozess und Überwachung seiner Wirtschaftlichkeit ist insbesondere bei global agierenden Unternehmen die Steuerung eines oft weltweiten Produktionsnetzwerkes zu beachten (operatives Produktionscontrolling). Zudem sollte das Produktionscontrolling bei Entscheidungen zur Kapazitäts- und Investitionsplanung sowie zu Produktions- und Fertigungsinnovationen beteiligt sein und die dafür erforderlichen Informationen bereitstellen (strategisches Produktionscontrolling).

Die Komplexität der Aufgabenvielfalt wird ebenso wie der Wertbeitrag des Produktionscontrollings für eine effektive und effiziente Produktion nicht hinreichend geschätzt. Die Folge: Fokussierung auf falsche Steuerungsgrößen oder Teilgebiete statt umfassender Betrachtung, fehlender Perspektivenwechsel von einer Kostentreiber- zu einer Wertschöpfungssicht.

CTcon baut auf die langjährige Erfahrung und Kompetenz in der Begleitung von Unternehmenssteuerung wie auch im Controlling. Die Berücksichtigung übergeordneter Unternehmensziele sowie die Konsistenz entlang der wesentlichen Stufen der Wertschöpfungskette stehen dabei im Mittelpunkt unseres Ansatzes. Diese Erfahrung stellen wir Ihnen beim Auf- oder Umbau Ihres Produktionscontrollings gerne zur Verfügung.

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